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Bang your Head 2002
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Mit einiger Verspätung sind wir am Donnertag in Balingen angekommen, wo uns Yeti am Eingang des Campingplatzes abholte und uns den strategisch ungünstigen reservierten Platz zeigte: Direkt neben dem Partyzelt! Aber da wir ja nicht zum schlafen, sondern zum feiern gekommen waren, machte uns das zumindest in diesem Moment nicht viel aus. Angestrengt von der langen Fahrt, es waren mindestens 60 min. :-) , stärkten wir uns mit der ersten Mischung (Jacky/Cola), um dann frisch motiviert unsere Zelte aufzubauen. Nachdem dies erledigt war, mußten wir uns natürlich erneut stärken, was dazu führte, daß wir spontan entschlossen die 12 Euro für den Gig im WOM zu sparen und bei unseren Zelten zu bleiben. Thizly, der sich anders entschieden hatte, schaffe es eine Stunde durch die Gegend zu irren, um dann wieder am Ausgangspunkt der Irrwanderung anzukommen! Wir hatten wohl doch die bessere Wahl getroffen! Irgendwann am frühen Morgen wurde es auch im Partyzelt ruhig und wir konnten uns eine Mütze voll Schlaf gönnen. Freitag stürmten wir dann gegen mittag das Gelände. Da ich eh kaum eine der Bands sehen wollte, konnte ich mich ganz auf meine reingeschmuggelte Mischung konzentrieren, die ich brüderlich mit einigen Jungs von Axxis teilte. Also, ich muß ja mal sagen: Hut ab, ich konnte kommen mit was ich wollte, getrunken wurde es immer, egal wie heftig die Mischung war.... Mein Problem war nur, dass ich schon so heiser war, daß außer merkwürdig grunzenden Geräuschen kaum noch etwas von mir zu hören war. Egal, wir waren ja schließlich auch nicht zum reden da, oder? Alex verschreckte den armen Blaze immer wieder mit neuen Sprüchen (sie wollte mich heiraten, hat ihn zur Hochzeit eingeladen usw.), was ihn aber nicht davon abhalten konnte, immer wieder bei uns vorbeizuschauen. Somit konnte ich mal wieder als lebendes Ersatzteillager von ihm zum Einsatz kommen. Nachdem er nun schon mit meinen Socken rumlief, bekam er auch noch einen Film, um weiter fotografieren zu können! Den restlichen Tag verbrachten wir dann eigentlich nur damit, wie die Blöden mit unseren Mischungen rumzuflitzen und mit allen möglichen Leuten einen zu trinken. Irgendwann landete ich dann in meinem Zelt und stellte fest, daß Partyzelte als Nachbarn nicht wünschenswert sind! Samstag früh war die Stimme dann vollkommen hin, was mir jede Menge Gelächter einbrachte. Eddy und Tommy, die am Vortag bei einem Konzert von Fish waren, hatten inzwischen unseren Zeltplatz erreicht und bemühten sich erfolgreich, möglichst schnell unseren Alkoholpegel zu erreichen. Wir besiedelten dann mit unseren Mischungen wieder das Gelände und wie gewohnt teilte ich mit meiner Axxisfraktion, die allerdings zur Hälfte schwächelte ( jaja, hat sich wohl mit dem Primal Fear Klaus zusammengetan, der machte plötzlich auch einen auf Apfesaft...). Irgendwie kämpften Alex und ich uns so durch den Tag, schauten die paar wenigen Bands, die wir sehen wollten an und konnten gar nicht verstehen, wieso unsere Ludwigsburger von den anderen Bands so begeistert waren.... Sorry an alle Slayerfans, aber wer die als Headliner gebucht hat.... ich weiß ja auch nicht.... Ich schüttelte mit halt aus Verzweiflung die letzten paar Hirnzellen durcheinander, während Bernd seine Langeweile am Jackystand zu bekämpfen versuchte. Meine Art war zumindest langfristig gesehen gesünder, wie die Freundin von Bernd sicher bestätigen kann! Auch wenn das Billing dieses Jahr nicht so nach meinem Geschmack war, wir haben ohne Ende gefeiert und Spaß gehabt bis zum abwinken!!! |