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Bang your Head 2003
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Ich packte mittags meine Flaschen Jacky und ein paar Klamotten zusammen und machte mich auf den Weg zum Flughafen. Dort wollten mir die Sicherheitsbeamten erstmal eine Flasche abknöpfen, mein gönnerhaftes Angebot, jedem einen Apfel abzugeben, lehnten sie dann aber doch ab. In Stuttgart holten mich Jeannine und Tom ab und wir gurkten weiter in Richtung Balingen. Nach einigem Hin und Her fanden wir dann auch die Anderen und quetschten unser Zelt in eine freie Ecke. Zwischendurch trank ich dann mal ein zwei Jacky mit Yeti und Sanne (und ich weiß nicht, mit wen noch alles) und hoffte, dass ich mich um das Aufpumpen der Luftmatratze drücken konnte. Falsch gehofft! Tom und ich wechselten uns also ab und dann wanderte ich erstmal los. Als ich aus dem Dixi kam, wie sollte es auch anders sein, hörte ich ein lautes: "Berliiiin!" Frankfurt war also auch da! Ich machte also erstmal bei ihm und seinen Leuten ein kleines Päuschen und ging dann weiter bis zu einer Gruppe, die coole Musik hörte, teilweise lange Haare hatte und auch noch Moped fuhr! Da blieb ich dann! Und das ziemlich lange, so ein, zwei, drei, . Jackys Irgendwann torkelte ich dann zu meinen Leuten zurück, fand ein paar Typen, die lautstark Hammerfallsongs mit mir grölten und tat dies dann mit voller Hingabe - zum Leidwesen aller Anwesenden. Irgendwie kam ich dann noch ins Partyzelt, aus dem ich mich jedoch schnell wieder verduftete, nachdem mir einer mit seinen Stiefeln gegen den Knöchel gesprungen war. Ohne die anderen Zelte niederzureißen, kam ich dann irgendwie bei meinem an (oh Wunder) und machte ein wenig bubu. Am nächsten Morgen war ich dann nicht wirklich fit Konnte ich gar nicht verstehen! Auch der Versuch, den Tag gediegen mit einem Jacky zu beginnen, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Ich hab es dann mal ganz auf gesund mit O-Saft und Joghurt versucht - hat auch nicht geholfen! Aber irgendwie kannten mich inzwischen recht viele Leute, ich sie aber leider nicht, egal, ich hab nett gelächelt und es aufgegeben, über sie nachzugrübeln. Als die Anderen dann mal aufs Gelände sind, hab ich mich angeschlossen und gehofft, dass ich bis zu Axxis einigermaßen fit bin. Aber auch meine Selbstmotivationsversuche schlugen fehl, ich kam mir vor wie Schlappi-Schlappschwanz! Und so zwuckelte ich dann bei Axxis in die erste Reihe. Nach kurzem fing es an zu regnen und aus Schlappi-Schlappschwanz wurde Turni-Turnschuh! Ich hüpfte alles nieder und war wahrscheinlich die einzige, der der Regen gut tat. Die nächsten Stunden hab ich dann damit verbracht,
irgendwelche Leute zu suchen. Diana, deren kleiner Wurm im Bauch ziemlichen
Stress machte, musste sich in ruhigere Regionen zurückziehen, die
ich aber leider nicht sehr oft ausfindig machen konnte, sorry Süße,
aber ich hab dich echt öfters gesucht, als ich dich gefunden hab!
Wenn ich Alex gesucht hab, brauchte ich wenigstens nur im Jackyzelt nachschauen.
Tom lief mir mehr oder weniger nur zufällig über den Weg. Kurz
vor Hammerfall versammelte ich dann halb Axxis um mich herum, erzählte
ihnen, dass sie sich die unbedingt anschauen müssen, Harry und ich
hatten eh schon einen inoffiziellen Alkohol-Schlauch-Wettbewerb gestartet
(ich glaub, ich hab gewonnen, oder?), traf dann aber auf Unverständnis.
Während die zwei sich nach ein paar Songs verdufteten, feierten Nitsch,
Dany und Rike (mit dem Annihilator-Sänger im Anhang) und ich wie
die blöden! Jedenfalls kamen ständig Leute dazu, feierten kurz
mit und verzogen sich dann wieder (mehr oder weniger freiwillig, dem einen
hab ich wohl recht deutlich gesagt, dass er sich andere Titten zum draufstarren
suchen soll
nein Peter, ich mein nicht dich, hihi). Am Samstag waren dann alle relativ fit, sogar Yeti, die
sich die halbe Nacht lang entleert hatte, latschte munter durch die Gegend.
Tom, Bernd und ich gingen einkaufen und die anderen machten sich über
die Jackyvorräte her. Da ich immernoch genug von Donnerstag hatte,
machte ich auch an diesem Tag einen auf gesund und beschränkte meinen
Einkauf auf Melone, Joghurt und Würstchen. Letzteres aß ich
dann nicht einmal, da ich den ganzen Tag so mit rumrennen beschäftigt
war, dass ich das Essen ganz vergessen hab! Ich flitzte also immer zwischen
den Leuten vom Metal Train und den anderen hin und her, um mit jedem ein
wenig feiern zu können. Ein netter Journalist aus der Schweiz fragte
mich, ob ich denn schon wieder fit sei. Daraufhin erklärte ich ihm,
dass ich doch am Freitag gar nichts getrunken habe, sondern immer so chaotisch
bin. Auch er musste dann irgendwann lachen, weil man mich immer und überall
getroffen hat. Ich hab halt Siebenmeilenstiefel! Am nächsten Morgen erwies sich das Zusammenpacken als ziemlich kompliziert, da Tom nicht wirklich als Hilfskraft zur Verfügung stand. Er plumpste vielmehr von Stuhl zu Stuhl und übte sich im "im Wege sitzen" Aber das hat er dann ziemlich gut beherrscht, ist doch wenigstens etwas (hab dich trotzdem lieb) Irgendwie kamen wir dann Dank Jeannine doch noch nach Hause. Fazit: Schade, dass wir alle zu verschieden Zeitpunkten gekommen sind und somit nicht zusammen zelten konnten. Mit einigen Leuten hätte ich gerne mehr Zeit verbracht aber das holen wir nach! (ihr, gemeint sind die Schweden-Leute, kommt doch alle nach Wacken, ooooder???) |