Ankunft

Wenn man auf dem Flughafen in der Dominikanischen Republik ankommt, stürmen sofort einige Kofferträger auf einen zu, die einem die Koffer wortwörtlich aus der Hand reißen. Wer sich nicht auf endlose Debatten über das - unverschämt hohe - Trinkgeld einlassen will, sollte seine Koffer selbst tragen. Dies trifft auch auf Pauschaltouristen zu, bei denen die Kofferträger angäblich "inklusive" sind.

 

Ausflüge

Von den Veranstaltern angebotene Ausflüge sind unverschämt teuer und lassen sich genauso gut individuell durchführen! Auf diese Art lernt man mehr über das Land und die Leute kennen, als es bei den organisierten Ausflügen der Fall ist, da bei diesen die Einheimischen inzwischen "beruflich" von Touristengruppen besucht weren. Auch wenn die Veranstalter den Touristen oftmals den Eindruck vermitteln, man könne sich kaum gefahrlos ausserhalb des Hotels bewegen, sollte man sich sein eigenes Bild von dem Land machen. Ich bin in über 10 Jahren nicht einmal überfallen worden....

 

Handeln

Inzwischen verlangen die Händler wirklich unverschämte Preise. Wer beim Handeln mit ca. einem Zehntel des verlangten preises zu handeln beginnt, hat eine vernünftige Basis. In der Regel sollte man so lange handeln, bis der Händler einen weitergehen läßt, denn selbst bei dem zuletzt genannten Preis kann man davon ausgehen, dass der Händler und seine "unzähligen armen Kinder" nicht verhungern werden!

 

Hotels

Hotels gibt es wirklich in jeden kleinen Dorf.Es ist zu empfehlen, sich einige Hotels anzusehen, bevor man sich für eines entscheidet. Sowohl die Preise, als auch der "Komfort" der einzelnen Hotels können sehr unterschiedlich sein. Bei der Suche helfen einem, gewollt oder auch nicht, Einheimische, die sofort auf einen zustürmen, wenn sie einen großen Rucksack entdecken. Auch beim Zimmerpreis gilt: Hartnäckig handeln

 

Telefon

Es gibt in fast jeden Ort eine Telefongesellschaft wie zum Beispiel Codetel, die um ein Vielfaches günstiger sind als die Hoteelgebühren!

 

Verkehrsmittel

Auto

Es ist in der Dom. Rep. auf keinen Fall zu empfehlen, ein Auto zu mieten! Aufgrund des geringen Gehalts der Polizisten sind diese auf Schmiergelder angewiesen. Genau diese erschleichen sie sich mit Vorliebe von den Touristen, unabhängig davon, ob man nun etwas gesetzwidriges getan hat oder nicht. Wer sich weigert kann schon mal eine oder mehrere unangenehme Nächte im Gefängnis verbringen...

Bus/ Guagua

Wer sich in der Dom. Rep. fortbewegen will, tut dies am besten mit dem Bus oder dem Guagua.Auf längeren Strecken verkehren klimatisierte Reisebusse (unbedingt ein lange Hose und einen Pullover mitnehmen), die vom jeweiligen Busbahnhof abfahren. Die Tickets sind preisgünstig und sollten sicherheitshalber nicht erst ein paar Minuten vor der Abfahrt gekauft werden. Für kürzere Strecken ist der Guagua zu empfehlen. Je nach Bedarf kann dies ein Kleinbus, ein PKW oder auch ein Pick-up sein. Sie fahren jede Hauptstrasse entlang und nehmen für ein paar Pesos jeden mit, der am Strassenrand steht. Selten muß man mal länger als 5 min. auf einen Guagua warten (ausgenommen ist die Region Punta Cana). Man sollte jedoch bereits beim Einsteigen den Preis festmachen, da von Touristen teilweise unverschämt hohe Preise verlangt werden. Läßt sich der Fahrer nicht darauf ein, naht sicher schon der nächste Guagua, der einen gerne mitnimmt!

Taxi/ Motoconcho

Taxis sind sehr teuer und aufgrund der guten Busverbindungen zumindest tagsüber nicht notwendig. Motoconchos sind Mopeds, auf die man sich auch problemlos zu dritt quetschen kann. Auch wenn der Fahrstil der Einheimischen oft einen angsteinflößenden Eindruck erweckt, habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie wohl doch an ihrem Leben hängen und größtenteils vorsichtig fahren. Zumindest ist es für kurze Strecken das günstigste und schnellste Verkehrsmittel.